Tag 1 meiner Reise


Von Winningen nach Neuwied

Habe die Nacht im Bus verbracht, um früh morgens in Winningen zu starten. Der Wecker hat mir die Nacht sehr kurz gestaltet und so geht es um 6.30 Uhr dann nach dem letzten Ausrüstungscheck auf’s Wasser. Schneller als gedacht bin ich in Koblenz vor der Schleuse und melde mich beim Schleusenwart. Nach der Tarragona kannst du einfahren – alter Schwede, Kajak und Binnenschiff in der Schleusenkammer.

Vorbei am Kaiser Wilhelm, der im Sonnenlicht erstrahlt, geht es in den Rhein.
Ich halte mich am grünen Tonnenstrich und gebe Gas, doch der Gegenwind macht es mir nicht leicht.

Bei Rheinkilometer 596 – Zeit für eine kurz Pause. Hier finden sich Petflaschen, alte Badeschuhe und Nahrungsverpackungen. Ich schieße ein paar Bilder und wieder gestärkt mit Müsliriegeln, zieht es mich zurück auf’s Wasser.

Nach ein paar Minuten paddeln sehe ich am Ufer einen riesigen Teddybär am Ufer liegen!
Schnell die Kamera aus der Schwimmweste gezückt, um noch ein Foto zu machen – erwischt.
Später am Rechner stellt sich heraus, dass er dort angekettet ist – der arme Kerl.

Unterwegs treffe ich noch zwei Kajakerinnen, die mir viel Glück für meine Reise wünschen.
Da sehe ich auch schon die Neuwieder Brücke vor mir.

Das Diakonische Werk liegt direkt am Rhein, hier ist der erste Stopp meiner Etappe, wo ich am Nachmittag die
Ausstellung eröffnen werde.

So ziehe ich mein Boot über den Damm und bekomme einen kostenlosen Kaffee beim Frühstücksbrunch auf der Wiese vor dem Diakonischen Werk. Die Stimmung ist gut, und ich komme mit vielen netten Menschen ins Gespräch.

Um 14.00 Uhr ist es dann soweit: mehr Besucher als gedacht finden den Weg zu meiner Ausstellung „Paddeln und Fotokunst für saubere Flüsse“. Und so sind die Flure und auch die Treppe zum ersten Stock gut gefüllt.

Besonders freue ich mich über die wirklich interessierten Fragen meiner Gäste, und ich bedanke mich bei allen die gekommen sind.
Für ein Fototermin und ein Radiointerview habe ich noch Zeit und so geht die Vernissage zu Ende.

Morgen geht meine Reise weiter, die Bilder bleiben noch bis zum 17.10.2015 in Neuwied.

Besonders möchte ich mich bei Frau Rockefeller (Bündnis 90 die Grünen) für die gute Organisation und Frau Mertgen vom Diakonischen Werk für die Betreuung bedanken. Und natürlich Danke an alle, die bisher mein Projekt unterstützt haben – SUPER!

 

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