Tag 27 – Etappe 20: Brandenburg – Potsdam


Im Süden nur Gegenwind. Die gestrige Etappe war noch einmal ein Kraftakt, für alle von uns. Stephan hatte noch einmal 40 km vor sich, mit viel Gegenwind und brennender Sonne von oben. Die weite Seenlandschaft und ein fehlendes GPS Signal führten außerdem dazu, dass er scheinbar falsch abbog. Sein „Verfahren“ stellte sich jedoch schon kurze Zeit später als genau richtig heraus, da die einzige freie Übernachtungsstelle für die heutige Nacht direkt auf dieser Route lag. Also wurde kurzentschlossen umdisponiert und Stephan paddelte weiter entlang der neuen Strecke. Nach 9 Stunden auf dem Wasser kam er ziemlich erschöpft und rot im Gesicht am Campingplatz an. glücklich darüber es geschafft zu haben.
An Land versuchte Franziska derweil alles in Bewegung zu setzen, um die letzten Knackpunkte für die Ankunft in Berlin zu lösen. Boote organisieren, die letzten Absprachen mit dem Holzmarkt 25, der Aufbau der Fotokunst-Ausstellung, sowie die letzten Anträge und offiziellen Informationen.
Dabei müssen wir leider auch ein paar Rückschläge einstecken. Hatten wir uns bei unserer Ankunft gewünscht von einer Band auf einem großen Boot begleitet zu werden, müssen wir nun einsehen, dass die Organisation eines solchen leider nicht so einfach ist. Gründe dafür gibt es viele, mehr oder weniger interessant. Letztendlich freuen wir uns so oder so auf das Finale in Berlin und über den Verlauf dieser Tour. Die hat nämlich schon am Anfang unsere Erwartungen gesprengt, dafür danken wir allen Beteiligten.

Heute danken wir Katjes für die Unterstützung und die Übernahme der Patenschaft für diesen Streckenabschnitt.