Tag 8: Sog und Wellenschlag vermeiden


Wir leeren noch schnell den vorderen Lukendeckel mit dem Müll vom Vortag und holen einen ganzen Müllsack voll stinkendem Plastikmüll herraus. Heute heißt es Abschied nehmen, denn Kerstin und Piet müssen wieder zurück nach Hause. Wir drücken uns noch ganz oft. Im Yachthafen von Emmerich fahre ich los und halte auf die Kanalausfahrt zu, höre immer wieder – tschüss Papa, tschüss,….

Am Rhein angekommen, geht es in die schwache Strömung. Die ersten 10 Kilometer sind echt hart und mir kommt es so vor, als hätte ich Pudding in den Armen. Schnell ist die Grenze von Holland erreicht, die ersten Pannekoeke Schiffe tauchen auf und auch der allgemeine Schiffsverkehr nimmt deutlich zu.

Der erste Stop verheißt nichts gutes, überall Plastikmüll so weit das Auge reicht!
Ich sammle ein und schnell ist die vordere Luke wieder randvoll. Neben Plastikflaschen, Rasierer, Schuhen und einem Fußball, finde ich auch hier Plastikstäbchen.

Vorbei an Wildpferden, Kühen und Vogelschwärmen, geht es weiter und der Rhein heißt nun Waal. Die Orientierung ist heute allerdings etwas schwieriger, denn die Anhaltspunkte wie in Deutschland sind sehr rar. Dann taucht die Brücke von Nijmegen auf und so denke ich, dass es jetzt nicht mehr weit sein kann. Der Treffpunkt für heute ist Tiel NL, aber das sollte sich noch anders herausstellen.

Am Brückenpfeiler hängen Schifffahrtszeichen mit folgender Bedeutung, besondere Vorsicht walten lassen und Sog und Wellenschlag vermeiden, davon will der Bergfahrer wohl nix wissen und so produziert er eine Anhäufung von immens hohen Wellen!! Paddeln und durch, dass Wasser spritzt ins Gesicht und ich fühle mich fast wie auf einem Wildwasser Fluss, YEAHHH!!!!

Die weiteren Kilometer gehen schnell vorbei, doch nach dem Blick auf die Uhr muss ich feststellen, dass es schon recht spät ist und Anja, die heute wieder den Tourbus fährt, sicher schon am Ziel wartet. Leider sind es noch 10 Kilometer bis dahin und mache ich für heute Schluss. Ochten NL ist der Stopp für heute und wir suchen uns einen naheliegenden Campingplatz. Heute am 8`ten Tag, gehen wir mal in ein Restaurant essen und ein kühles Bier haben wir uns echt verdient – Prost!

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