30 Tage, 823 km, 6 Bundesländer, 7 CleanUps


Mit unserem bisher größten Projekt, der CleanUp Tour 2019, haben wir bundesweit ein Zeichen für saubere Flüsse und Meere gesetzt, Menschen zum Mitmachen bewegt und richtig viel Müll gesammelt. Dabei hat uns die Tour viel abverlangt, aber noch mehr gegeben.

 

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Ein Rückblick

Nach monatelanger Planung, einer erfolgreichen Crowdfunding Kampagne, vielen gepackten Kisten und noch mehr Telefonaten, war es am 09.08.19 endlich soweit! Die CleanUp Tour 2019 startete mit einem erfolgreichen CleanUp in Koblenz, einem motivierten Team und vielen begeisterten Freiwilligen. 

Das erste Drittel der Tour war geprägt von vier CleanUps, vielen Rivercleanern vor Ort, Presseinterviews und tollen Mitpaddler*innen, die für kurzweilige Tage auf dem Wasser sorgten. Und von der Erkenntnis, dass wir uns ganz schön was vorgenommen hatten! 

Nachdem wir in Koblenz, Düsseldorf, Köln und Oberhausen ordentlich aufgeräumt und das Rheinland endgültig hinter uns gelassen hatten, wurde es zwar etwas ruhiger, aber nicht weniger anstrengend und spannend. Der Mittellandkanal ließ die Strömung des Rheins schmerzlich vermissen, die Sonne brannte auf uns nieder und das Ziel – Berlin – blieb noch in weiter Ferne.

Gleichzeitig trafen wir viele freundliche Menschen, die uns und unsere Mission unterstützten, wo sie nur konnten. Es wurde für uns gekocht und Wäsche gewaschen, wir durften in sämtlichen Kanuvereinen übernachten und wurden bejubelt und motiviert. Von diesem Drittel ist uns besonders die 74 km lange Strecke nach Münster in Erinnerung geblieben – 14 Stunden auf dem Wasser ohne Strömung, ohne Rückenwind, pure Ausdauer! Eine bärenstarke Leistung von Stephan, die größten Respekt verdient hat! 

Außerdem hat uns das CleanUp in Hannover samt wunderbarem Benefizkonzert, bei dem ein größerer Teil unseres Teams mit vor Ort war, sehr begeistert und berührt. So viel Müll wie auf der Leine und der Ihme haben wir lange nicht gesehen. Ein erschreckendes Bild, das zeigt, wie wichtig unser Engagement ist, wenn wir unsere Natur, die Flüsse und Meere schützen wollen.

Das letzte Drittel hatte es dann noch einmal in sich. Das Wetter schwankte zwischen Hitze und Gewitter (Stephan musste des Öfteren Schutz suchen und vom Wasser runter) und die Anstrengungen der letzten Wochen zollten langsam ihren Tribut. Gleichzeitig stieg mit jedem Tag die Vorfreude. Berlin rückte immer näher und mit dem großen Finale der Tour auch das Wiedersehen mit unseren Familien und Freunden.  Die Überquerung des Wasserstraßenschifffahrtskreuzes bei Magdeburg war auf diesen Kilometern ein ganz besonderes Erlebnis für Stephan. Außerdem waren wir für einen Abend zu Gast auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue und durften uns feiern lassen. 

Dank der wunderbaren Unterstützung im Team und vielen tollen Menschen, absolvierten wir auch das letzte Drittel der Strecke und erreichten nach 30 Tagen, 6 CleanUps, 823 km und pünktlich vor der Mittagspause des Schleusenwärters den Urbanhafen in Berlin! Von da aus paddelten wir die letzten Kilometer gemeinsam mit vielen freiwilligen Rivercleanern bis zum Holzmarkt, wo das letzte CleanUp der CleanUp Tour endete und wir einen Tag später, am 8.10.20 unsere Kunstausstellung eröffneten.

Rückblickend betrachtet war dieses Projekt der Wahnsinn, in jeder Hinsicht! Und wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir mit dieser Tour so viel erreichen konnten. DANKE an alle Helfer*innen vor Ort und aus der Ferne, alle Kanuvereine und Mitpaddler*innen, alle Unterstützer*innen und Unternehmen, die uns dabei geholfen haben, die CleanUp Tour 2019 zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

33.843 € sind bei unserem Crowdfunding zusammen gekommen, wir sind gerührt von so viel Unterstützung und vor Freude ganz aus dem Häuschen!

Im Anschluss an die CleanUp Tour eröffneten wir unsere Fotokunst-Ausstellung in Berlin. Innerhalb von zwei Wochen besuchten rund 5500 Menschen den Ausstellungsraum im Holzmarkt 25.

Das Boot, in dem Stephan gepaddelt ist, wurde von Lettmann zur Verfügung gestellt und im Nachgang in einer Tombola verlost. Der Erlös wurde an uns gespendet und das Boot erlebt nun mit seinem neuen Besitzer aufregende Abenteuer.

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Wenn du nachlesen möchtest, wie es uns an den einzelnen Tagen ergangen ist, dann schau doch mal in unseren Tourblog.

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