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Waste of Berlin — Schätze aus den Flüssen Berlins

Das Müll-Quartett – Plastikverschmutzung ist kein Kinderspiel

Mit unserem Müll-Quartett zeigen wir verschiedene Fundstücke aus den Berliner Gewässern thematisch sortiert mit Fakten, die verdeutlichen, was für Auswirkungen mit den Gegenständen einhergehen. Dazu gehören der Zerfall der Materialien in der Umwelt, die Umweltbelastung, die Kreislauffähigkeit, die Nutzungsdauer und die CO2-Bilanz. Anhand dieser Kategorien könnt ihr beim Spielen des Quartetts ein Gefühl für die Verhältnismäßigkeit der Nutzung zu den Auswirkungen entwickeln und die Fundstücke gegeneinander ausspielen.

Das Quartett wird bald in unserem Shop verfügbar sein.

Menu

Spielanleitung Quartett

Alle Karten werden gut gemischt und gleichmäßig an alle Spieler*innen verteilt. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Quartette (4 Karten mit der gleichen Farbe) zu sammeln.

  1. Die Person, die an der Reihe ist, fragt eine*n andere*n Spieler*in nach einer Karte, die zu einem Quartett fehlt. Man darf nur nach Karten von einer Kategorie verlangen, die man selbst schon besitzt. Die gefragte Person muss die Karte abgeben, wenn sie diese auf der Hand hat. Man ist solange weiter am Zug, bis die gefragte Person die gewünschte Karte nicht hat. Diese Person übernimmt dann das Fragen.
  2. Nach der Reihe: Jede*r Spieler*in fragt die Person neben sich, solange bis die gewünschte Karte nicht vorhanden ist. Dann ist die nächste Person im Uhrzeigersinn dran.
  3. Die Person, die an der Reihe ist, zieht bei der im Uhrzeigersinn nachfolgenden Person eine beliebige Karte.

Vollständige Quartette dürfen sofort abgelegt werden, und die nächste Person ist an der Reihe. Das Spiel endet, wenn jeder Spieler keine Karten mehr hat und alle Quartette abgelegt sind. Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Quartette sammeln konnte

Spielanleitung Trumpf

Die Karten werden wie beim Quartett bilden an alle Spieler*innen verteilt. Die Karten werden gestapelt in der Hand gehalten, so dass man nur die vorderste Karte sieht (die anderen Spieler*innen dürfen die Karte nicht sehen). Es darf immer nur mit der vordersten Karte gespielt werden. Wer an der Reihe ist, wählt eine Kategorie. Je nach Kategorie oder Abmachung gewinnt die Karte mit dem höchsten oder dem niedrigsten Wert und kassiert die Karten der anderen Mitspieler*innen. Die erlangten Karten werden hinter den Kartenstapel auf die Hand genommen.

Die Kategorien

Zerfall der Materialien in der Umwelt

Kunststoff wird vor allem aus den fossilen Rohstoffen Öl und Gas gewonnen und oft mit giftigen chemischen Zusätzen versetzt. Er ist biologisch nicht abbaubar und kann über Hunderte von Jahren in der Umwelt zurückbleiben. Plastik verrottet also nie komplett, da Mikroorganismen nicht in der Lage sind, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. Stattdessen entstehen immer kleinere Partikel an Mikroplastik, wobei diese nie ganz verschwinden, sondern sich kontinuierlich anreichern. Den Stich gewinnt die Karte mit der geringsten Dauer.

Umweltbelastung

Hierbei geht es um die Belastung von Gewässern und Ökosystemen durch diesen Müll. Alle Gegenstände, die Plastik enthalten, führen zu Mikroplastik, was bereits ein großes Problem darstellt – auch für uns, denn auch wir nehmen jede Woche im Schnitt Mikroplastik mit dem Gewicht einer Kreditkarte auf! Produkte, die Weichmacher wie Phthalate enthalten, sind noch problematischer, da sich diese auf das Hormonsystem auswirken sowie krebserregend und fortpflanzungsschädigend sein können. Den Stich gewinnt die Karte mit den wenigsten Totenkopf-Symbolen.

☠️ kein Plastik enthalten
☠️☠️ Mikroplastik
☠️☠️☠️ Mikroplastik + Weichmacher (z.B. Phtalate)
☠️☠️☠️☠️ hohes Aufkommen; weitere gefährliche Stoffe wie Metalle, Säuren, Gase
☠️☠️☠️☠️☠️ Mikroplastik + hochgiftige Stoffe wie Schwermetalle, Flüssigkeiten aus Batterien, Nikotin etc.
🔥 Brandgefahr durch Batterien, Brennflüssigkeiten und enthaltene Gase

Kreislauffähigkeit

Die Kreislauffähigkeit misst das Recycling-Potential und Wiederverwertbarkeit von Rohstoffen bei korrekter Entsorgung. Ob Recycling möglich ist, hängt zuallererst von einer korrekten Entsorgung in der Wertstofftonne bzw. der gelben Tonne, Papiermüll, Biomüll, Elektroschrott, Sondermüll etc. ab. Bei Kunststoffen stellen sich Fragen wie um welchen Kunststoff es sich handelt, ob der Kunststoff von den anderen Stoffen getrennt werden kann oder ob es sich um einen Verbundstoff handelt und was der Scanner in der Recyclinganlage identifizieren kann. Nur 9 % des gesamten weggeworfenen Kunststoffs wurden seit 1950 recycelt. Heute liegt die Recyclingquote von Plastikverpackungen global immer noch bei nur 14 % , wobei es sich überwiegend um ein Downcycling zu minderwertigen Produkten handelt. Weitere 40 % enden auf Mülldeponien und 14 % in Verbrennungsanlagen. Die restlichen 32 % gehen in die Umwelt, auf unregulierten Mülldeponien, in Meere und andere Gewässer. Oder sie werden unkontrolliert verbrannt. Den Stich gewinnt die Karte mit den meisten Kreislauf-Symbolen.

– gar keine Verwertung möglich
♻️ thermische Verwertung
♻️♻️ teils stoffliche Verwertung
♻️♻️♻️ stoffliche Verwertung > 50 %
♻️♻️♻️♻️ gutes Recyclingsystem spezifisch dafür etabliert; evtl. Mehrweg
♻️♻️♻️♻️♻️ (nahezu) vollständig kreislauffähig
(♻️) ungenutztes Potential (angezeigt durch ein zusätzliches blasses Symbol)

Nutzungsdauer

Die Nutzungsdauer der verschiedenen Gegenständen geht teilweise sehr weit auseinander – von Produkt zu Produkt, aber auch von Person zu Person. Einweg-Produkte und Verpackungen sind die größte Quelle von Plastikmüll, werden aber nur sehr kurz genutzt. Das ist also ein Problem. Je länger ein Produkt genutzt wird, desto nachhaltiger werden die Rohstoffe eingesetzt. Es gewinnt also die jeweils längste Nutzungsdauer.

CO2-Bilanz

Die CO2-Bilanz zeigt die Treibhausgas-Emissionen, die im Lebenszyklus des Produktes entstehen. Jedes Produkt bzw. die Verpackung ist in der Produktion, dem Transport sowie der Nutzung für CO2-Emissionen verantwortlich. Im Jahr 2015 verursachten Kunststoffe 4,5 % der weltweiten Emissionen. Kunststoffe allein könnten zwischen 10 und 13 % des gesamten CO2-Budgets verbrauchen, das wir einhalten müssen, um die 1,5-Grad-Grenze bei der Erdüberhitzung einzuhalten. Kunststoffe werden außerdem aus Öl und Gas hergestellt und der Ölverbrauch nimmt hier weiterhin enorm zu. Wir haben deshalb versucht, die Emissionen für jeden Gegenstand bzw. bei Verpackungen für die Verpackung zu ermitteln. Die Zahlen sind nicht 100 % genau, da es nicht für alle Produkte Daten gibt und außerdem viele Faktoren variieren. Den Stich gewinnt die Karte mit der niedrigsten Zahl.

Alternativen

Zu vielen Gegenständen, insbesondere Einwegprodukten, gibt es Alternativen. Es ist natürlich sinnvoll, solche Alternativen zu wählen, wenn man die Möglichkeit hat. Allerdings haben eben nicht alle Menschen die Möglichkeit oder den Zugang. Deshalb ist es wichtig, dass wir für eine Gesellschaft einstehen, in der diese Alternativen die Normalität sind und wir keinen Müll mehr produzieren. Dazu müssen sich auch globale Handelsketten ändern, denn aktuell hängt das Verpackungsproblem auch mit den Lieferketten zusammen, die quer über den Globus verlaufen. Dies ist eine Zusatzkategorie, die keine Gewinnpunkte einbringt, sondern Denkanstöße liefert – vielleicht findet ihr einen kreativen Weg, sie ins Spiel einzubauen.

Damit bleibt nur zu sagen: Viel Spaß beim Spielen – und lasst uns gemeinsam die Vermüllung aus der Welt schaffen!

Fakten und weiterführende Infos

Der Begriff Plastik bezeichnet umgangssprachlich eine Gruppe von Materialien synthetischen Ursprungs, die sogenannten Kunststoffe. Sie entstehen durch die sog. Polymerisation aus Erdgas und Erdöl. 

Die Erfindungen der wichtigsten Kunststoffe liegen in der Zeit zwischen 1850 und 1950. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden weltweit jährlich nur ca. 1,7 Millionen Tonnen Kunststoffe pro Jahr hergestellt. Heute sind es jährlich über 400 Millionen Tonnen. Berliner*innen produzieren jährlich rund 1,3 Millionen Tonnen Müll. 45 000 Tonnen Müll werden jährlich von den Berliner Straßen gesammelt. Vieles davon besteht aus oder enthält Plastik. Mitte des 20. Jahrhunderts wurden weltweit jährlich nur ca. 1,7 Millionen Tonnen Kunststoffe pro Jahr hergestellt. Heute sind es über 335 Millionen Tonnen. 69,8 % der verarbeiteten Kunststoffe entfielen auf folgende fünf Thermoplaste (inklusive ⁠Rezyklate⁠):

  • Polyethylen (PE) mit knapp 3,9 Millionen Tonnen (Mio. t)
  • Polypropylen (PP) mit knapp 2,38 Mio. t
  • Polyvinylchlorid (PVC) mit 890.000 t
  • Polyethylenterephthalat (PET) mit 957.000 t
  • Polystyrol und expandiertes Polystyrol (PS/PS-E) mit 725.000 t

Kippe
Bis zu 2/3 aller gerauchten Zigaretten landen nach Schätzungen auf dem Boden. Weltweit werden rund 4,5 Billionen Zigarettenkippen achtlos weggeworfen. Damit belegen Zigarettenstummel bei der Umweltbelastung durch Abfälle zahlenmäßig den Spitzenplatz (Quelle). In Berlin liegen auf jedem Quadratmeter durchschnittlich 2,7 Kippen (Quelle). Durch eine Kippe werden bis zu 1000 L Grundwasser verschmutzt (Quelle). Eine Kippe enthält 7.000 verschiedene Chemikalien – mindestens 50 davon sind nachweislich krebserregend. Jährlich gehen beim Berliner Giftnotruf fast 1000 Anrufe wegen verschluckter Zigarettenkippen bei Kindern ein (Quelle).

Zigarettenverpackung
Die Verpackung von Zigaretten ist ein Verbundstoff: Sie besteht aus einer Ummantelung aus Kunststoff, einer Faltschachtel aus Karton, sowie eine Alufolie mit Aromaschutz. Eigentlich müsste die Schachtel zur Entsorgung aufgetrennt werden: Die Faltschachtel aus Papier gehört in die Altpapiertonne, die Ummantelung aus Kunststoff und die Innenfolie in die Gelbe Tonne. Da das die wenigsten machen, findet nahezu kein Recycling statt. (Quelle)

Einweg-E-Zigarette
Nur 50 % der Einweg-E-Zigaretten werden fachgerecht entsorgt, also als Elektroschrott, der Rest landet im Hausmüll (Quelle). In Großbritannien landen jede Sekunde zwei Einweg-Vapes im Müll. Im Jahr wird dadurch so viel Lithium verschwendet, wie man in 1.200 Batterien für Elektroautos verbauen könnte (Quelle). In der Umwelt können extrem viele toxische und unzersetzbare Stoffe freigesetzt werden: gefährliche Abfälle aus Nikotinresten, Schwermetalle aus der Verdampferelektronik, Lithium, E-Liquid-Reste und Kunststoffe. Jede Woche werden in Großbritannien über 1,3 Millionen Einweg-Vapes weggeworfen (es liegen keine Daten für Deutschland vor). Allein in der Herstellung der 167,5 Mio. Tonnen Einweg-Vapes, die jährlich in Großbritannien konsumiert werden, werden 59.650 Tonnen CO2 freigesetzt (Quelle).

Feuerzeug
Im Jahr werden in Deutschland rund 162 Mio. Feuerzeuge verkauft. Im Schnitt verbleiben 0,25 ml Restgas pro Feuerzeug. Das macht jährlich etwa 40.500 L Butan, was die Ozonschicht extrem schädigen kann. (Quelle)

Bildschirm
Durch Beschädigungen von LCD-Geräten kann Quecksilber aus der Hintergrundbeleuchtung austreten (Quelle). Quecksilber ist ein Schwermetall und für den Menschen hochgradig giftig. Die offizielle Recyclingquote bei Elektroschrott in Berlin liegt bei knapp 70 % (Quelle).

e-Scooter
Im Wasser können verschiedene Stoffe, aus denen die Batterien zusammengesetzt sind, auslaufen und freigesetzt werden. Dabei könnte je nach eingesetztem Elektrolyt zum Beispiel auch Flusssäure entstehen (Quelle). Diese ätzende, durchsichtige Flüssigkeit greift die Haut, Schleimhäute und die Bindehaut der Augen stark an (Quelle). Zudem ist der in den Akkus geladene Reststrom für Lebewesen unter Wasser überaus gefährlich (Quelle).

Autoreifen
Der Abrieb von Autoreifen ist mit Abstand die größte Quelle für Plastikeinträge in die Umwelt, in Deutschland werden jährlich bis über 140.000 Tonnen Gummi abgefahren; das entspricht 200 ICEs (Quelle). 80 % der Emissionen eines Autoreifens entstehen durch den Rollwiderstand in der Nutzungsphase (Quelle). Gleichzeitig werden in Deutschland jedes Jahr ~60 Mio. Reifen weggeworfen, das macht über 600.000 Tonnen (Quelle). Autoreifen machen außerdem ca. 70 % des Gesamtbedarfs an Naturkautschuk weltweit aus (Quelle).

Take-Away-Verpackung
Take-Away-Verpackungen wie Teller, Boxen, Schalen verursachen in Deutschland 110.000 – 160.000 Tonnen Müll pro Jahr. (Quelle)

Süßigkeitenverpackungen
Noch nicht einmal die Hälfte der Plastikverpackungen wurde 2018 stofflich verwertet. (Quelle)

Coffee ToGo-Becher
Etwa 5% des konsumierten Kaffees in Deutschland wird aus Einwegbechern getrunken. Allein in Berlin werden täglich ~460.000 Coffee to Go-Becher verbraucht und jährlich 170 Mio. Einwegbecher weggeworfen (Quelle). In Deutschland werden für die Herstellung der jährlichen Menge von Einwegbechern 1.500 Tonnen Polyethylen verbraucht. Die dazugehörigen Deckel verschlingen 9.400 Tonnen Polystyrol. Zusammen ergibt das jährlich einen Verbrauch von rund 22.000 Tonnen Rohöl. (Quelle)

Capri-Sonne
Geschätzte 6 Mrd. pro Jahr produzierte Beutel ergeben mehr als 24.300 Tonnen Plastik- und Aluminium-Müll. (Quelle)

Durstlöscher
Getränkekartons sind eine Verbundverpackung aus bis zu 7 (!) Schichten Kunststoff, Aluminium und Papier. Der Marktführer Tetra Pak bringt jedes Jahr 721.000 Tonnen Plastik in Verkehr. Damit gehört Tetra Pak neben Coca-Cola und Nestlé im Lebensmittelbereich zu den größten Plastiksündern weltweit. Besonders problematisch: Es werden keine recycelten Materialien verwendet, sondern immer wieder neues Plastik, Papierfasern und Aluminium. Nur etwa 30 % werden recycelt. (Quelle)

Schuh
Kaputte Schuhe lassen sich leider nur schwer wiederverwerten, weil sie aus vielen unterschiedlichen Materialien zusammengesetzt sind, die fest miteinander vernäht und verklebt sind. Eine Trennung ist ein aufwendiger, oft kaum möglicher Prozess. (Quelle)

Hundekot
Über 126.000 Hunde gibt es in Berlin und die kacken rund 252.000 Hundehaufen pro Tag. Damit entstehen täglich mehr als 15 Tonnen Hundekot, die zu entsorgen sind (Quelle).
Das ist nicht nur eklig, sondern auch gefährlich. In Hundekot können sich krankheitserregende Bakterien, Keime oder Würmer befinden. Hundekot, der in Gewässer, Böden und gar Grundwasser gelangt, kann dort zu einer unerwünschten Nährstoffzunahme und Verschmutzung des Grundwassers führen. (Quelle).

Was gehört in welche Tonne?

Zuallererst solltest du immer vermeiden, einen Gegenstand zu entsorgen. Lässt er sich reparieren? Oder, wenn du es nicht mehr brauchst, kannst du es verkaufen? Einweg-Produkte sind da natürlich ein besonders großes Problem und deshalb sollten wir darauf achten, sie zu vermeiden. Noch wichtiger ist aber, dass wir uns dafür einsetzen, dass weniger Einweg-Verpackungen angeboten werden, denn hier gilt meist eher: Das Angebot bestimmt die Nachfrage. Bei Gebrauchsgegenständen ist es auch wichtig, dass wir uns für eine Kreislaufwirtschaft einsetzen, sodass mehr repariert werden kann, länger hält und weniger entsorgt werden muss.

Die Entsorgung, die wir hier beschreiben, ist also im aktuellen System das kleinste Übel, um die Recycling-Möglichkeiten, die es bereits gibt, auszuschöpfen. Hier findet ihr das Abfall-ABC der BSR.

Elektroschrott & RecyclinghöfeWertstofftonneRestmüllAltpapierPfand
teils stoffliche, teils thermische Verwertungteils stoffliche, teils thermische Verwertungthermische Verwertungstoffliche Verwertungstoffliche Verwertung
Elektro:
e-Scooter
Bildschirm
Stecker
e-Zigarette

Recyclinghöfe:
Autoreifen
Kabel / Stecker
PET-Flasche (wenn kein Pfand)
ToGo-Becher*
Durstlöscher*
Capri-Sun*
Pringles-Verpackung*
Menüboxen aus Styropor
Süßigkeiten-Verpackungen
Tic Tac Dose
Plastiktüte
Kronkorken
Seifenblasen-Dose
Folie der Zigaretten-Verpackung
Kunststoffspielzeug

*Verbundstoffe
Gummistiefel
Schuh
Inline Skates
Socke
Kuschelfuchs
Pappschalen von Pommes / Currywurst
Pizzakarton mit Essensresten
Gummitiere (Ente, Elefant, Troll)
Schnuller
Kippe
Hundekotbeutel
Schallplatte
Ohrstöpsel
Drogen-Zubehör
einlaminierte Karten
Feuerzeug (WICHTIG: nur wenn komplett entleert!)
Pizzakartons (wenn befreit von Essensresten)
Papieranteil der Zigaretten-Verpackung
PET-Flasche

Unsere Quellen für das Quartett und die Ausstellung „Waste of Berlin – Schätze aus den Flüssen Berlins“

Rund um Plastikmüll
Müll in Berlin
Entsorgung und Recycling
Kunststoffe und CO2
Nach Themen
„An den Füßen“
Elektroschrott
Essen und Getränke
Massenmüll
Runde Sache(n)

Waste of Berlin — Schätze aus den Flüssen Berlins

Mit unserem Projekt „Waste of Berlin: Schätze aus den Flüssen Berlins” möchten wir Menschen zu den Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz im Alltag, Plastikverschmutzung und -vermeidung, Mülltrennung und Kreislaufwirtschaft aufklären und informieren.

Zusätzlich werden wir aktiv die vorhandene Verschmutzung der Berliner Stadtnatur verringern. Das Ganze soll nicht mit erhobenem Zeigefinger geschehen, sondern durch die aktive Einbindung der Freiwilligen im Rahmen von CleanUp Events, Recycling Workshops, weiteren Veranstaltungsformaten und einer Kunstausstellung realisiert werden.

Ziel ist es, unterschiedliche Zielgruppen durch ein niedrigschwelliges Angebot und Kooperationen mit anderen Initiativen und Einrichtungen zu erreichen. Die Veranstaltungen bieten der Berliner Bevölkerung generationsübergreifend und interkulturell die Möglichkeit, im Umweltschutz aktiv zu sein, einander zu begegnen und das eigene Wissen in Sachen Nachhaltigkeit zu erweitern. Mit unserem Angebot verbinden wir Sport, Umweltschutz, Bildung, Kunst und Kultur. Die Menschen können Kontakte knüpfen und sich austauschen.

Gefördert durch

Logo Stiftung Naturschutz und Trenntstadt Berlin

Stiftung Naturschutz Berlin: Förderfonds Trenntstadt Berlin

Alles rund um Abfallvermeidung und -verringerung

Der Förderfonds Trenntstadt wird aus Mitteln des Dualen Systems getragen und ist eine Initiative der Berliner Stadtreinigung (BSR) und ihrer Partner*innen. Ziel ist es, einen kreativen und originellen Beitrag zur Vermeidung und Verringerung von Verpackungsmüll zu leisten. 

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stiftung Naturschutz für eine artenreiche, vielfältige Stadt und widmen sich von ganzem Herzen dem Natur- und Umweltschutz. Denn das Grün der Hauptstadt ist nicht nur erholsam für gestresste Großstädter, es verbessert auch das Stadtklima, sorgt für frische Luft und schafft Lebensräume. Für die Erhaltung dieser so wichtigen Lebensräume von Tieren und Pflanzen setzt sie ganz unterschiedliche Projekte um. Außerdem unterstützt die Stiftung andere bei ihren Naturschutzprojekten – ideell und finanziell.

Die Stiftung ist ausschließlich in Berlin tätig und finanziert sich durch die Erträge ihres Stiftungskapitals, die institutionelle Förderung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die finanzielle Unterstützung durch Fördernde und Spendeneinnahmen aus ihren Projekten.

Spannende Infos und praktisches Wissen rund um die Themen Mülltrennung und Vermeidung findet ihr auf der Seite der Trenntstadt.